Erstes Psilocybin-Therapiezentrum in der Region Pikes Peak
Ein lokaler Sender aus Colorado meldet die Eröffnung des ersten Psilocybin-Therapiezentrums in der Region Pikes Peak. Weitere Details sind dem Anriss nicht zu entnehmen.
Forschung & Anwendung – laufend gesammelt aus Wissenschaft und Fachportalen
Ein lokaler Sender aus Colorado meldet die Eröffnung des ersten Psilocybin-Therapiezentrums in der Region Pikes Peak. Weitere Details sind dem Anriss nicht zu entnehmen.
Die University of Southern California hat eine klinische Studie zu Psilocybin in Kombination mit Achtsamkeitsmeditation bei Depression gestartet. Weitere Details sind dem Anreisstext nicht zu entnehmen.
Laut einem Bericht von FOX21 News Colorado wird ein Therapiezentrum als erstes Psilocybin-Pilze für therapeutische Zwecke anbieten. Mehr Details nennt die Meldung im verfügbaren Text nicht.
Laut Schlagzeile wurde eine Verbindung aus Zauberpilzen eingesetzt, um einen extrem aggressiven Fisch zu beruhigen. Weitere Details sind dem Titel nicht zu entnehmen.
Ein Artikel des Bund berichtet über eine Bernerin, die mit Magic Mushrooms ihre Alkoholsucht überwunden haben soll. Weitere Details sind dem Titel nicht zu entnehmen.
Ein Podcast-Beitrag von Psychedelic Alpha thematisiert Erkenntnisse aus dem Early Healthcare Forum, einen Leitfaden der FDA zu Ibogain sowie Gespräche über die Preisgestaltung bei Compass.
Ein Übersichtsartikel betrachtet psychedelische Therapien aus klinischer, methodischer, ethischer und implementierungswissenschaftlicher Sicht. Die Autorinnen und Autoren argumentieren, dass bisherige Studien vor allem einen Wirksamkeitsnachweis unter kontrollierten Bedingungen erbringen, nicht aber die Reife für eine breite klinische Anwendung. Nötig seien stärkere Belege zu Dauerhaftigkeit, Sicherheitsmonitoring, vergleichender Wirksamkeit und Alltagsimplementierung.
Ein Artikel von Scientific American berichtet laut Schlagzeile, dass Psychedelika eine "verborgene Ordnung" in der Hirnaktivität erzeugen können. Dies könnte erklären, wie sie das Selbstgefühl beeinflussen.
Eine systematische Übersichtsarbeit verglich 70 klinische Studien zu therapeutischem Psilocybin (2014 bis 2024) mit 172 Medienartikeln (bis April 2025). Die Medien stellten Nutzen häufiger als gesichert dar, übertrugen ihn auf Indikationen wie PTBS und Angst ohne ausreichende Studienbelege und informierten seltener über Sicherheitsaspekte als die Fachpublikationen.
Ein Beitrag des WDR zeigt in einer Dokumentationsreihe über Zauberpilze, ob und wie sie Menschen verändern können. Der Titel deutet auf persönliche Erfahrungsberichte hin.
Der Leiter einer Psilocybin-Kirche hat das 10. US-Berufungsgericht ersucht, ein Urteil neu zu beurteilen. Der Artikel liegt nur als Schlagzeile vor, weitere Details sind nicht bekannt.
Eine Tierstudie an männlichen C57BL/6J-Mäusen untersuchte, wie Psilocin, der aktive Metabolit von Psilocybin, die zeitliche Wahrnehmung im Temporal Discrimination Task beeinflusst. Die Wirkung liess sich durch den 5-HT2A-Antagonisten M100907, nicht aber durch den 5-HT1A-Antagonisten WAY-100,635 blockieren. Zudem ahmte die Infusion von DOI in den medialen präfrontalen Kortex die systemische Wirkung nach, was auf eine Rolle dieser Hirnregion hindeutet.
Diese Übersichtsarbeit im Journal of Neurotrauma beschreibt, wie Psychoplastogene wie Ketamin, Psilocybin und DMT die Neuroplastizität fördern könnten. Sie untersucht dies für chronische kognitive Defizite nach traumatischer Hirnverletzung, für die bislang keine wirksamen medikamentösen Therapien existieren. Die Autorinnen und Autoren sehen einen dringenden Forschungsbedarf in der chronischen Phase der Erkrankung.
Diese Übersichtsarbeit fasst Chemie, Pharmakologie und Wirkmechanismen von Psilocybin bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer zusammen. Sie beschreibt Effekte über 5-HT2A-Rezeptoren und BDNF/TrkB- und mTOR-Signalwege sowie präklinische Befunde zu Plastizität und Entzündung. Die Autoren betonen, dass randomisierte kontrollierte Studien nötig sind, um Wirksamkeit und Langzeitsicherheit zu prüfen.
Diese narrative Übersichtsarbeit im Fachjournal Current Neuropharmacology untersucht den Zusammenhang zwischen Depression und Schmerz sowie das mögliche therapeutische Potenzial von Psilocybin und Psilocin. Die Autorinnen und Autoren führten eine Visualisierungsanalyse der aktuellen Forschungslandschaft durch und betrachten Wirkmechanismen, unter anderem den Default Mode Network und die Rolle mystischer Erfahrungen.
In einer kleinen schwedischen Studie linderte eine einzelne Psilocybin-Dosis Depressionen innerhalb weniger Tage. Laut Selbstbeurteilung der Patientinnen und Patienten übertraf sie ein aktives Placebo über mehr als drei Monate. Nach einem Jahr hatte die Placebogruppe weitgehend aufgeholt.
Eine Studie berichtet, dass niedrige Dosen Psilocybin aggressive Angriffe bei Mangroven-Rivulus-Fischen deutlich verringern, ohne deren normale soziale Interaktionen zu stören. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Psilocybin eskalierende Aggression gezielt dämpfen könnte, statt generell das Verhalten zu unterdrücken.
Eine Tierstudie an männlichen und weiblichen Mäusen zeigte, dass das Fehlen von Serotonin-1B-Rezeptoren auf Emx1-positiven erregenden Neuronen die anxiolytische Wirkung von Psilocybin in Verhaltenstests deutlich abschwächte, nicht aber die akuten Effekte. Die Ganzhirn-c-Fos-Kartierung deutet auf veränderte Netzwerkdynamik hin. Die Befunde sprechen für einen möglichen Mechanismus der Angstreduktion nach Psilocybin.
Zwei Querschnittsstudien untersuchten, wie häufig Meditation mit psychoaktiven Substanzen kombiniert wird. Studie 1 (N = 1391) zeigte, dass Alkohol (29%), Cannabis (19%) und Nikotin (16%) häufiger mit Meditation kombiniert wurden als klassische Psychedelika (6%). Die Zusammenhänge mit Wohlbefinden waren uneinheitlich; Alkohol mit Meditation ging mit besserem Wohlbefinden einher.
Der Artikel fragt, ob eine anhaltende Wirkung von Psilocybin die Behandlung therapieresistenter Depression verändern könnte.
Der Newsletter The Microdose berichtet über eine Undercover-Untersuchung von Psilocybin-Zentren in Oregon und fragt, ob psychedelische Behandlungen die therapeutische Begleitung vernachlässigen. Weitere Meldungen betreffen eine Vereinbarung der Iowaska Church mit der DEA und die Musik in Psilocybin-Studien.
Eine Preprint-Studie mit 56 Personen untersuchte EEG-Aufnahmen vor und nach Psilocybin während Filmschauen, Ruhe mit geschlossenen Augen, geführter Meditation und Musik. Psilocybin verringerte die Alpha-Leistung im Ruhezustand, erhöhte die Gamma-Leistung und die Alpha-Peak-Frequenz. Strukturierte sensorische Reize veränderten diese Effekte je nach Kontext.
Eine noch nicht rekrutierende Phase-1-Studie der Johns Hopkins University untersucht die subjektiven und verhaltensbezogenen Effekte von Psilocybin im Vergleich zu Placebo und Alkohol. Im Fokus stehen Dosisabhängigkeit, Beeinträchtigung und Missbrauchspotenzial.
Eine Tierstudie zeigt, dass Psilocybin die Bildung und Reifung von Synapsen fördert und den Abbau bestehender Synapsen beschleunigt. Die Signalübertragung über 5-HT2A-Rezeptoren in Pyramidenzellen der Schicht 5 ist laut den Autorinnen und Autoren notwendig und ausreichend für diese synaptische Umgestaltung, nicht aber für die Kopfzuckungsreaktion, ein Tiermodell für Halluzinationen.
Eine präklinische Studie untersuchte das Disaccharid α,α-Trehalose aus Psilocybe cubensis in Tiermodellen für Angst und Depression. Die Substanz zeigte anxiolytische und antidepressivartige Effekte, die laut Autoren teilweise über 5-HT1A-Rezeptoren vermittelt sein könnten. Die Autoren sehen darin einen möglichen natürlichen Wirkstoff, psilocybin-unabhängig, für die Behandlung von Angst und Depression.
Eine Publikation im JAMA Network Open thematisiert Kodierungs- und Klassifizierungsfehler in einer Studie zu Psilocybin-Dienstleistungen.
Eine qualitative Studie befragte 12 gesunde Teilnehmende per halbstrukturiertem Interview nach Motoraufgaben unter drei verschiedenen Psilocybin-Dosen. Die thematische Analyse ergab veränderte Motorik (Koordination, Kontrolle, Geschwindigkeit, Reaktionszeit), dosisabhängige Effekte sowie mystische und veränderte Bewusstseinserfahrungen. Die Ergebnisse sollen Sicherheitsfragen klären und eine Dosisfindungsstudie sowie psilocybingestützte Physiotherapie bei funktionellen neurologischen Störungen vorbereiten.
Eine anonyme Online-Umfrage unter 298 Psychiatrie-Fachpersonen in Frankreich (Dezember 2023 bis Januar 2024) untersuchte Wissen und Haltung zu Psychedelika. 53 Prozent bewerteten das therapeutische Nutzen-Risiko-Verhältnis als günstig, 61 Prozent den Freizeitgebrauch als gefährlich. Die Autorinnen und Autoren beschreiben eine vorsichtige, im internationalen Vergleich zurückhaltendere Offenheit, die stark von persönlicher und klinischer Erfahrung mit Ketamin geprägt ist.
Laut Schlagzeile erkennen die meisten Teilnehmenden in Psilocybin-Studien, ob sie das echte Medikament erhalten haben. Psychiater schlagen deshalb ein Multidrug-Placebo vor.
Laut Schlagzeile verstärkt Psilocybin eine bestimmte optische Täuschung, während Mikrodosen von LSD diesen Effekt nicht zeigen.
Der Artikel berichtet laut Titel, dass Magic Mushrooms das Gehirn durcheinanderbringen und neu ordnen. Weitere Details sind nur der Überschrift zu entnehmen.
Ein theoretischer Rahmen schlägt vor, dass rhythmische stroboskopische Lichtstimulation unter Psilocybin die Erfahrung moduliert, weil Psilocybin die Präzisionsgewichtung kortikaler Vorannahmen lockert und Alpha-Aktivität unterdrückt. Die Autoren leiten eine falsifizierbare Vorhersage für ein 2×3-Faktorendesign mit 5D-ASC-Messung ab. Das Modell verfolgt mechanistische und methodische Ziele, keinen therapeutischen Anspruch.
Der Artikel im Fachjournal The Oncologist untersucht die ethischen Fragen der psychedelisch unterstützten Therapie (PAT) bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Krebs. Anhand von drei anonymisierten Fallvignetten aus einer Psilocybin-Studie in der palliativen Onkologie schlagen die Autoren vor, PAT nicht nur über Symptomreduktion zu beurteilen, sondern auch über Fortschritte bei Sinn, Verbundenheit und Versöhnung. Zudem werden Herausforderungen wie Erwartungsmanagement und begrenzte Zeit für Integration sowie Kriterien für die Patientenauswahl diskutiert.
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Psilocybin, LSD und 2C-B unterschiedliche Signaturen im Gehirn hinterlassen.
Ein Beitrag von Technology Networks beleuchtet die Psilocybin-Zentren in Oregon. Mehr Details sind im verfügbaren Text nicht enthalten.
Eine fMRT-Preprint-Studie untersuchte, ob eine stärkere Ähnlichkeit zwischen Probanden in sprachassoziierten Hirnregionen mit einem psilocybininduzierten Verlust des Selbst einhergeht. Teilnehmende erhielten 19 mg Psilocybin und wurden anhand des Ego Dissolution Inventory (N=43) bewertet, Vergleichsgruppen dienten Sehbildgebung (N=49) und Baseline. Unter Psilocybin zeigte sich ein linkslateralisiertes frontotemporales Netzwerk, das der Neurosynth-Sprachkarte ähnelt.
Ein Preprint berichtet über 14 Teilnehmende einer Gruppen-Psilocybin-Zeremonie in einem integrativen Retreat. Vor und nach den Zeremonien zeigten sich laut Angaben signifikante Zunahmen der wahrgenommenen sozialen Verbundenheit sowie eine Abnahme des Belastungserlebens. Die Autorinnen und Autoren sehen darin Hinweise auf soziale Effekte von Gruppensettings, die in Einzeltherapiemodellen nicht erfasst werden.
Eine methodische Arbeit schlägt ein Evaluationsrahmenwerk für psychedelische Harm-Reduction-Dienste an Grossveranstaltungen vor und erprobt es formativ am Beispiel des Zendo Project an zwei Events. Datenbasis waren 19 Vorher-Befragungen, fünf Nachher-Befragungen und zwei gepaarte Datensätze von medizinischem Personal. Die Autoren betonen, dass die positiven Einschätzungen Wahrnehmungen des Personals sind und keine unabhängig geprüften Effekte belegen.
Eine Mystery-Shopper-Studie prüfte 22 lizenzierte Servicezentren in Oregon, die zwischen Juli und September 2025 mit simulierten Anrufen und Website-Analysen untersucht wurden; 15 von 22 waren erreichbar. Keines erlaubte unbeaufsichtigten Konsum oder sofortige Dosierung ohne psychiatrische Abklärung, und niemand empfahl das Absetzen von Antidepressiva. Die Median-Kosten betrugen 1900 Dollar, und Interviews zeigten finanzielle Belastungen der Zentren.
Dieser Preprint argumentiert, dass urteilsfähige Erwachsene Psilocybin auch zur psychischen Wellness oder zur Linderung existenzieller Angst wählen können sollten, nicht nur bei ärztlich diagnostizierten Krankheiten. Der Autor betont, dass die Kosten vom Regulierungsrahmen abhängen und ohne öffentliche Subventionen den Zugang einschränken könnten. Der Artikel streift zudem Sicherheitsdaten, die politische Geschichte der Einstufung und einen kanadischen Fall.