Dieser Übersichtsartikel der Canadian Family Physician beschreibt die Prinzipien, Wirkmechanismen, Sicherheitsaspekte und den aktuellen Stand der Evidenz zur psychedelisch unterstützten Psychotherapie (PAP) für die kanadische Hausarztmedizin. Die Evidenz stammt vor allem aus Phase-2- und Phase-3-Studien; die Heterogenität ist hoch und der langfristige Vergleich mit Standardbehandlungen unklar. Hausärztinnen und Hausärzte sollten die Grundlagen, Kontraindikationen und Zugangswege kennen.
Dieser Preprint argumentiert, dass urteilsfähige Erwachsene Psilocybin auch zur psychischen Wellness oder zur Linderung existenzieller Angst wählen können sollten, nicht nur bei ärztlich diagnostizierten Krankheiten. Der Autor betont, dass die Kosten vom Regulierungsrahmen abhängen und ohne öffentliche Subventionen den Zugang einschränken könnten. Der Artikel streift zudem Sicherheitsdaten, die politische Geschichte der Einstufung und einen kanadischen Fall.
Dieser Preprint auf PsyArXiv fasst klinische Evidenz zur Psilocybin-gestützten Therapie bei existenzieller Not und Depression in palliativen Situationen zusammen. Genannt werden das europäische Projekt PsyPal, eine Studie der Johns Hopkins University bei ALS sowie Daten aus Oregon. Die Autoren fordern individualisierte statt pauschaler Zugangskriterien und Finanzierungsmodelle, die den Zugang nicht vom Vermögen abhängig machen.
Seit Anfang 2026 haben mindestens 23 US-Bundesstaaten Gesetzesvorlagen zu Psychedelika eingebracht. Fünf Staaten haben nach einer FDA-Zulassung sogenannte Trigger-Gesetze erlassen, um den Zugang zu Psilocybin zu erleichtern.