Diese Sekundäranalyse einer randomisierten Warteliste-kontrollierten Studie (N = 20) untersuchte selbsttranszendente Erfahrungen während MDMA-gestützter Therapie bei generalisierter sozialer Angststörung. Verbundenheitsbezogene Erfahrungen sagten höhere Verbundenheit, Dankbarkeit und Lebenssinn nach der Behandlung voraus, jedoch keine Reduktion sozialer Angst. Die Ergebnisse sind als Vorprüfung zu verstehen und noch nicht durch grössere Studien bestätigt.
Ein Haaretz-Artikel berichtet über chassidische Juden, die psychedelische Substanzen nutzen, um Gott näher zu kommen. Mehr Details sind nur der Überschrift zu entnehmen.
Eine qualitative Studie befragte 12 gesunde Teilnehmende per halbstrukturiertem Interview nach Motoraufgaben unter drei verschiedenen Psilocybin-Dosen. Die thematische Analyse ergab veränderte Motorik (Koordination, Kontrolle, Geschwindigkeit, Reaktionszeit), dosisabhängige Effekte sowie mystische und veränderte Bewusstseinserfahrungen. Die Ergebnisse sollen Sicherheitsfragen klären und eine Dosisfindungsstudie sowie psilocybingestützte Physiotherapie bei funktionellen neurologischen Störungen vorbereiten.
Eine Online-Befragung mit 296 Teilnehmenden untersuchte, wie Intentionskategorien und deren Explizitheit mit wahrgenommenen Ergebnissen hoher Dosen klassischer serotonerger Psychedelika zusammenhängen. Explizite Intentionen gingen mit höheren Ergebniswerten einher, bestimmte Kategorien sagten die meisten Ergebnisse signifikant voraus. Die Ergebnisse deuten auf die Bedeutung der Intention für psychedelische Erfahrungen hin; es handelt sich um eine Preprint-Studie mit retrospektiven Selbstberichten.
Paul Ryder, Gründer der Congregation for Sacred Practices, argumentiert, dass dem psychedelischen Feld eine Ausbildungsstätte für religiöse Leitungspersonen fehlt, die diese auch zur Rechenschaft zieht. Der Beitrag thematisiert damit die institutionelle Seite spiritueller psychedelischer Praxis.