Laut Schlagzeile will der Pharmakonzern Lilly das Psychedelikum Ibogain untersuchen und weiterentwickeln, wie sein Neurochef mitteilte. Weitere Details sind dem Headline-Text nicht zu entnehmen.
Eine methodische Arbeit schlägt ein Evaluationsrahmenwerk für psychedelische Harm-Reduction-Dienste an Grossveranstaltungen vor und erprobt es formativ am Beispiel des Zendo Project an zwei Events. Datenbasis waren 19 Vorher-Befragungen, fünf Nachher-Befragungen und zwei gepaarte Datensätze von medizinischem Personal. Die Autoren betonen, dass die positiven Einschätzungen Wahrnehmungen des Personals sind und keine unabhängig geprüften Effekte belegen.
Eine Tierstudie an Ratten untersuchte akute und verzögerte Effekte von Psilocybin und seinem vermutlich nicht halluzinogenen Analogon Norbaeocystin auf angstähnliches Verhalten. Psilocybin wirkte kurzzeitig angstfördernd, bei Männchen auch Norbaeocystin; die Effekte waren dosis- und geschlechtsabhängig und vom Östruszyklus unabhängig. Die Ergebnisse könnten die Entwicklung neuer Therapeutika informieren.
Ein Podcast-Beitrag von Psychedelic Alpha greift laut Titel drei Entwicklungen auf: Oregon nimmt eine Gebührenerhöhung zurück, Kalifornien finanziert Psychedelika-Forschung und die DEA prüft eine Einstufung von fünf Tryptaminen.
Der Quartalsrückblick von Psychedelic Alpha fasst die wichtigsten Entwicklungen des vorangegangenen Quartals in Wirkstoffentwicklung, Regulierung, Wissenschaft und weiteren Bereichen zusammen. Er gibt zudem einen Ausblick auf das kommende Quartal.