Ein systematischer Review fasst Geschichte, Wirkmechanismen, klinische Anwendungen und Risiken von Ketamin zusammen. Eingeschlossen wurden 106 peer-reviewed Publikationen aus mehreren Datenbanken. Behandelt werden unter anderem therapieresistente Depression, Schmerz, Off-label-Einsatz bei PTBS und Angst sowie Telemedizin-Verschreibung.
Eine Preprint-Studie untersucht die Meskalinkonzentration in kultivierten Trichocereus bridgesii-Pflanzen mittels UHPLC-ESI-MS/MS. Die Werte schwankten deutlich zwischen Sorten, Geweben und Stellen innerhalb einzelner Pflanzen, ohne konsistenten Gradienten entlang des Stamms. Die Autoren folgern, dass Einzelproben die Gesamtpflanze möglicherweise nicht zuverlässig abbilden.
Diese Übersichtsarbeit fasst Geschichte und Pharmakologie von Ibogain zusammen und bewertet sein therapeutisches Potenzial bei verschiedenen Substanzgebrauchsstörungen. Die bisherige Evidenz stammt vor allem aus kleinen Beobachtungsstudien und Fallberichten, insbesondere zur Opioidgebrauchsstörung. Die Autoren betonen kardiotoxische und neurologische Risiken sowie den Bedarf an standardisierten Protokollen und klinischen Studien.
Eine Preprint-Studie sequenzierte die Genome der beiden Ayahuasca-Pflanzen Psychotria viridis und Banisteriopsis caapi. P. viridis ist hexaploid, B. caapi diploid, und beide zeigen Zentromer-Regionen mit CRM-Retrotransposons. Die Autoren identifizierten Enzyme, die DMT bzw. β-Carboline bilden, was die molekulare Basis des Getränks beleuchtet.