Ein Bericht schildert die Erfahrung einer Bernerin, die in einer Klinik einen ersten, als Kontrollverlust erlebten Trip hatte und danach nach eigenen Angaben ihre Sucht unter Kontrolle hat. Der Text gibt einen Einblick in neue psychedelische Therapien.
Ein Übersichtsartikel betrachtet psychedelische Therapien aus klinischer, methodischer, ethischer und implementierungswissenschaftlicher Sicht. Die Autorinnen und Autoren argumentieren, dass bisherige Studien vor allem einen Wirksamkeitsnachweis unter kontrollierten Bedingungen erbringen, nicht aber die Reife für eine breite klinische Anwendung. Nötig seien stärkere Belege zu Dauerhaftigkeit, Sicherheitsmonitoring, vergleichender Wirksamkeit und Alltagsimplementierung.
Ein Artikel von Scientific American berichtet laut Schlagzeile, dass Psychedelika eine "verborgene Ordnung" in der Hirnaktivität erzeugen können. Dies könnte erklären, wie sie das Selbstgefühl beeinflussen.
Zwei Querschnittsstudien untersuchten, wie häufig Meditation mit psychoaktiven Substanzen kombiniert wird. Studie 1 (N = 1391) zeigte, dass Alkohol (29%), Cannabis (19%) und Nikotin (16%) häufiger mit Meditation kombiniert wurden als klassische Psychedelika (6%). Die Zusammenhänge mit Wohlbefinden waren uneinheitlich; Alkohol mit Meditation ging mit besserem Wohlbefinden einher.
Eine anonyme Online-Umfrage unter 298 Psychiatrie-Fachpersonen in Frankreich (Dezember 2023 bis Januar 2024) untersuchte Wissen und Haltung zu Psychedelika. 53 Prozent bewerteten das therapeutische Nutzen-Risiko-Verhältnis als günstig, 61 Prozent den Freizeitgebrauch als gefährlich. Die Autorinnen und Autoren beschreiben eine vorsichtige, im internationalen Vergleich zurückhaltendere Offenheit, die stark von persönlicher und klinischer Erfahrung mit Ketamin geprägt ist.
Seit Anfang 2026 haben mindestens 23 US-Bundesstaaten Gesetzesvorlagen zu Psychedelika eingebracht. Fünf Staaten haben nach einer FDA-Zulassung sogenannte Trigger-Gesetze erlassen, um den Zugang zu Psilocybin zu erleichtern.
Ein Podcast-Beitrag von Psychedelic Alpha greift laut Titel drei Entwicklungen auf: Oregon nimmt eine Gebührenerhöhung zurück, Kalifornien finanziert Psychedelika-Forschung und die DEA prüft eine Einstufung von fünf Tryptaminen.
Die DEA hat vorgeschlagen, fünf Tryptamine in Schedule I einzustufen, darunter den Wirkstoff eines von der FDA als Breakthrough Therapy eingestuften Medikaments gegen postpartale Depression. Zudem hat Oregon geplante Gebührenerhöhungen für Psilocybin zurückgenommen, und ein GAO-Audit hält fest, dass DEA und FDA keine schriftlichen Verfahren für Planungsentscheidungen haben.