Ein Podcast-Beitrag von Psychedelic Alpha thematisiert Erkenntnisse aus dem Early Healthcare Forum, einen Leitfaden der FDA zu Ibogain sowie Gespräche über die Preisgestaltung bei Compass.
Laut Schlagzeile will der Pharmakonzern Lilly das Psychedelikum Ibogain untersuchen und weiterentwickeln, wie sein Neurochef mitteilte. Weitere Details sind dem Headline-Text nicht zu entnehmen.
Ein Bericht der Philadelphia Tribune thematisiert Ibogain als mögliche Behandlungsoption bei Opioidsucht. Weitere Details sind dem Anrisstext nicht zu entnehmen.
Laut Schlagzeile zeigt Ibogain Potenzial gegen Sucht, wobei kardiale Risiken als erhebliches Problem gelten. Weitere Details sind im verfügbaren Text nicht enthalten.
Diese Übersichtsarbeit fasst Geschichte und Pharmakologie von Ibogain zusammen und bewertet sein therapeutisches Potenzial bei verschiedenen Substanzgebrauchsstörungen. Die bisherige Evidenz stammt vor allem aus kleinen Beobachtungsstudien und Fallberichten, insbesondere zur Opioidgebrauchsstörung. Die Autoren betonen kardiotoxische und neurologische Risiken sowie den Bedarf an standardisierten Protokollen und klinischen Studien.
Tierexperimentelle Studie an Mauszellen und weiblichen Mäusen untersuchte, wie Ibogain synaptische Plastizität und Nervenreparatur beeinflussen könnte. Ibogain unterdrückte in Kortexneuronen kurzfristig den Mitochondrienstoffwechsel und die Glykolyse, gefolgt von einer späteren Erholung der Energieproduktion. Die Autoren schlagen einen metabolischen Präkonditionierungsmechanismus vor, der möglicherweise mit Kv1.3-Kanälen und dem Sigma-2-Rezeptor zusammenhängt.
Eine geplante Phase-1/2a-Studie an einem Standort untersucht Sicherheit, Verträglichkeit und erste Wirkungen von überwachtem Ibogain mit zwölf Monaten Nachsorge bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Opioidgebrauchsstörung. Vorgesehen sind 60 Teilnehmende in drei Kohorten, darunter eine randomisierte Doppelblind-Gruppe gegen Naltrexon. Die Studie ist noch nicht rekrutierend und hat keinen IND-Antrag eingereicht.
Die FDA hat dargelegt, wie die ersten vom Bund finanzierten Ibogain-Studien durchgeführt werden könnten, mit stationärer kardiologischer Überwachung und einer Obergrenze der Startdosis von 10 mg/kg. Ausserdem wird berichtet, dass Compass Pathways über die Preisgestaltung spricht, während das NDA für COMP360 kurz vor dem Abschluss steht. Kantonale Cannabisbehörden warten zudem weiterhin auf Antworten der DEA zu Fragen der Umplanung.
Der Newsletter The Microdose meldet, dass die FDA die Öffentlichkeit zu klinischen Ibogain-Studien um Stellungnahme bittet und Gabun Anteile am wachsenden Ibogain-Interesse beansprucht. Zudem werden Risiken und Nutzen von fünf Psychedelika sowie ein Plädoyer für mehr religiöse Perspektiven in der Psychedelika-Forschung erwähnt.
Die FDA hat nach Ende einer Kommentarfrist zu psychedelischen Arzneimitteln eine Informationsanfrage zu klinischen Studien mit Ibogain veröffentlicht. Darin skizziert sie ein mögliches Design für eine frühe Studie und bittet die Fachwelt um Rückmeldungen. Der Bulletin-Eintrag enthält nur Auszüge aus dem Text.