Eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Pilotstudie prüfte bei 28 gesunden Freiwilligen die Wirkung einer einzelnen Ayahuasca-Dosis auf Intelligenz und verbales Gedächtnis. Es zeigten sich keine anhaltenden Veränderungen nach 21 Tagen; im Gedächtnistest unterschritt die 0,5-mL/kg-Gruppe nach 4 Stunden das Placebo. Die Autoren sehen die Ergebnisse als Grundlage für künftige, besser gepowerte Studien.
Ein Artikel des Guardian berichtet, dass Gabun versucht, eine heilige Pflanze vor US-Pharmakonzernen zu schützen. Details sind nur als Schlagzeile verfügbar.
Laut Schlagzeile hat eine Psychedelik-Kirche eine geheime Vereinbarung mit der DEA sowie eine Zustimmung von Beamten in Iowa erhalten, die Import und Herstellung von Ayahuasca erlaubt.
Eine Tierstudie an männlichen Wistar-Ratten untersuchte, wie Ayahuasca (60 mg/kg oral) die Rekonsolidierung von Furchtgedächtnissen beeinflusst. Die Behandlung reduzierte das Erstarrungsverhalten und ging mit mehr dendritischen Dornen im Hippocampus und präfrontalen prälimbischen Kortex einher, während die Neurogenese unverändert blieb. Die Ergebnisse deuten auf rasche synaptische Umbauprozesse als Grundlage der Wirkung hin.
Eine Preprint-Studie sequenzierte die Genome der beiden Ayahuasca-Pflanzen Psychotria viridis und Banisteriopsis caapi. P. viridis ist hexaploid, B. caapi diploid, und beide zeigen Zentromer-Regionen mit CRM-Retrotransposons. Die Autoren identifizierten Enzyme, die DMT bzw. β-Carboline bilden, was die molekulare Basis des Getränks beleuchtet.
Im Podcast-Gespräch mit Joe Moore spricht Kenneth Tupper über Schadensminderung, Drogenaufklärung und die toxische Drogenkrise in British Columbia. Thematisiert werden auch die Ayahuasca-Politik und psychedelische Public Health jenseits des medizinischen Modells.