LSD bewirkt mehr als eine Desynchronisation des Gehirns
Eine Mitteilung der Université de Montréal berichtet, dass LSD die Gehirnaktivität nicht nur desynchronisiert. Weitere Details sind im verfügbaren Text nicht enthalten.
Forschung & Anwendung – laufend gesammelt aus Wissenschaft und Fachportalen
Eine Mitteilung der Université de Montréal berichtet, dass LSD die Gehirnaktivität nicht nur desynchronisiert. Weitere Details sind im verfügbaren Text nicht enthalten.
Laut Schlagzeile zeigt Microdosing von LSD einige kognitive Vorteile, die nur bei Frauen auftreten. Weitere Details sind im Text nicht verfügbar.
Laut Schlagzeile berichtet die Universität Maastricht, dass LSD-Microdosing bei Frauen die Aufmerksamkeit verbessert, bei Männern hingegen nicht.
Zwei Querschnittsstudien untersuchten, wie häufig Meditation mit psychoaktiven Substanzen kombiniert wird. Studie 1 (N = 1391) zeigte, dass Alkohol (29%), Cannabis (19%) und Nikotin (16%) häufiger mit Meditation kombiniert wurden als klassische Psychedelika (6%). Die Zusammenhänge mit Wohlbefinden waren uneinheitlich; Alkohol mit Meditation ging mit besserem Wohlbefinden einher.
Eine Preprint-Studie auf bioRxiv untersuchte, wie die Psychedelika LSD und DMT die neurovaskuläre Kopplung im Ruhezustand verändern. Mithilfe eines Algorithmus zur blinden Dekonvolution des BOLD-Signals fanden die Autorinnen und Autoren in serotoninreichen Hirnregionen längere hämodynamische Verzögerungen unter beiden Substanzen. Die Ergebnisse legen nahe, dass vaskuläre Effekte bei künftigen Neuroimaging-Studien berücksichtigt werden sollten.
Eine anonyme Online-Umfrage unter 298 Psychiatrie-Fachpersonen in Frankreich (Dezember 2023 bis Januar 2024) untersuchte Wissen und Haltung zu Psychedelika. 53 Prozent bewerteten das therapeutische Nutzen-Risiko-Verhältnis als günstig, 61 Prozent den Freizeitgebrauch als gefährlich. Die Autorinnen und Autoren beschreiben eine vorsichtige, im internationalen Vergleich zurückhaltendere Offenheit, die stark von persönlicher und klinischer Erfahrung mit Ketamin geprägt ist.
Laut Schlagzeile verstärkt Psilocybin eine bestimmte optische Täuschung, während Mikrodosen von LSD diesen Effekt nicht zeigen.
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Psilocybin, LSD und 2C-B unterschiedliche Signaturen im Gehirn hinterlassen.
Eine methodische Arbeit schlägt ein Evaluationsrahmenwerk für psychedelische Harm-Reduction-Dienste an Grossveranstaltungen vor und erprobt es formativ am Beispiel des Zendo Project an zwei Events. Datenbasis waren 19 Vorher-Befragungen, fünf Nachher-Befragungen und zwei gepaarte Datensätze von medizinischem Personal. Die Autoren betonen, dass die positiven Einschätzungen Wahrnehmungen des Personals sind und keine unabhängig geprüften Effekte belegen.
Mit simultaner PET-MRT untersuchte eine Studie bei sieben gesunden Freiwilligen, die die LSD-Dosis nicht kannten, die Wirkungen von LSD im Gehirn. LSD besetzte 5-HT2A-Rezeptoren mit hoher Affinität, erhöhte den globalen zerebralen Blutfluss und verringerte die globale Konnektivität. Die Ergebnisse zeigen Unterschiede zu Psilocybin, das in einer separaten Kohorte von 25 Teilnehmenden untersucht wurde.