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„Halluzination“ Filter zurücksetzen

Freitag, 16. Oktober

Kontexte, Risiken und Möglichkeiten bei autistischen Erwachsenen, die Psychedelika therapeutisch einsetzen: Eine naturalistische Mixed-Methods-Studie

Eine Sekundäranalyse der Global Psychedelic Survey 2023 (N = 6378) verglich 212 autistische Erwachsene, die Psychedelika therapeutisch nutzen, mit anderen Konsumierenden (n = 6166). Die autistische Gruppe berichtete häufiger Nutzung in strukturierten therapeutischen Settings sowie anhaltende Halluzinationen (65,09 %), klinisch relevante Angst- (57,35 %) und Depressionssymptome (60,66 %). Qualitativ wurde der Nutzen als überwiegend positiv, aber kontextabhängig beschrieben.

Nature neuroscienceFachartikelENForschung · Präklinisch

5-HT2A-Rezeptoren in Pyramidenzellen der Schicht 5 vermitteln die neuroplastischen, nicht aber die halluzinogenen Effekte von Psilocybin.

Eine Tierstudie zeigt, dass Psilocybin die Bildung und Reifung von Synapsen fördert und den Abbau bestehender Synapsen beschleunigt. Die Signalübertragung über 5-HT2A-Rezeptoren in Pyramidenzellen der Schicht 5 ist laut den Autorinnen und Autoren notwendig und ausreichend für diese synaptische Umgestaltung, nicht aber für die Kopfzuckungsreaktion, ein Tiermodell für Halluzinationen.