LSD bewirkt mehr als eine Desynchronisation des Gehirns
Eine Mitteilung der Université de Montréal berichtet, dass LSD die Gehirnaktivität nicht nur desynchronisiert. Weitere Details sind im verfügbaren Text nicht enthalten.
Forschung & Anwendung – laufend gesammelt aus Wissenschaft und Fachportalen
„Bewusstsein“ Filter zurücksetzen
Eine Mitteilung der Université de Montréal berichtet, dass LSD die Gehirnaktivität nicht nur desynchronisiert. Weitere Details sind im verfügbaren Text nicht enthalten.
Ein Beitrag des Genetic Literacy Project thematisiert, wie Psychedelika das Gehirn verändern. Mehr ist aus der Überschrift nicht ersichtlich.
Ein Artikel von Scientific American berichtet laut Schlagzeile, dass Psychedelika eine "verborgene Ordnung" in der Hirnaktivität erzeugen können. Dies könnte erklären, wie sie das Selbstgefühl beeinflussen.
Eine Preprint-Studie mit 56 Personen untersuchte EEG-Aufnahmen vor und nach Psilocybin während Filmschauen, Ruhe mit geschlossenen Augen, geführter Meditation und Musik. Psilocybin verringerte die Alpha-Leistung im Ruhezustand, erhöhte die Gamma-Leistung und die Alpha-Peak-Frequenz. Strukturierte sensorische Reize veränderten diese Effekte je nach Kontext.
Eine qualitative Studie befragte 12 gesunde Teilnehmende per halbstrukturiertem Interview nach Motoraufgaben unter drei verschiedenen Psilocybin-Dosen. Die thematische Analyse ergab veränderte Motorik (Koordination, Kontrolle, Geschwindigkeit, Reaktionszeit), dosisabhängige Effekte sowie mystische und veränderte Bewusstseinserfahrungen. Die Ergebnisse sollen Sicherheitsfragen klären und eine Dosisfindungsstudie sowie psilocybingestützte Physiotherapie bei funktionellen neurologischen Störungen vorbereiten.
Ein theoretischer Rahmen schlägt vor, dass rhythmische stroboskopische Lichtstimulation unter Psilocybin die Erfahrung moduliert, weil Psilocybin die Präzisionsgewichtung kortikaler Vorannahmen lockert und Alpha-Aktivität unterdrückt. Die Autoren leiten eine falsifizierbare Vorhersage für ein 2×3-Faktorendesign mit 5D-ASC-Messung ab. Das Modell verfolgt mechanistische und methodische Ziele, keinen therapeutischen Anspruch.
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Psilocybin, LSD und 2C-B unterschiedliche Signaturen im Gehirn hinterlassen.